Rechteverwaltung - Zugriffsebene
Hinweis: Ab Version 24.2 erfolgt die Rechteverwaltung über die SelectLine Server Benutzerverwaltung.
Applikationsmenü / Rechteverwaltung
Auf der Seite Zugriffsebene der Rechteverwaltung kann der Zugriff für weitere Programmfunktionen eingeschränkt werden.
Mit den Zugriffsebenen wurde im SelectLine Rechnungswesen die Möglichkeit geschaffen, die Sichtbarkeit auf ausgewählte Daten zeilenweise
einzuschränken.
Dabei wird über die Rechteverwaltung definiert, welcher Nutzer welche
Datensätze sehen, ändern und löschen darf.
Die Einschränkung bezieht sich auf Konten und Buchungen.
Der Nutzer kann dann nur die Datensätze sehen, bearbeiten und löschen, die auf
seiner Sichtbarkeitsebene liegen. Alle Sätze, die nicht in seinem
Sichtbarkeitsbereich liegen, sind für ihn gesperrt und nicht sichtbar.
Die Zuordnung der Sichtbarkeitsebenen erfolgt im Dialog der Rechteverwaltung. Hier können für eine Rolle oder einen Nutzer Sichtbarkeitsebenen zugeordnet und festgelegt werden. Werden die Rechte des Benutzers von einer Rolle vererbt, kann dies über ein individuelles Recht noch geändert und übersteuert werden. Für diesem Fall muss erst die Option "Vererbt" deaktiviert werden. Die Zugriffsebene eines Nutzers kann eine oder mehrere durch Komma getrennte Ebenen beinhalten. Weiterhin sind von - bis Bereiche mit einem Bindestrich getrennt zu hinterlegbar (30-40). Ein offener Bereich gestattet den Zugriff von - bis zum Ende (30-) und wird mit einem Bindestrich beendet.
Konten ohne Einschränkung erhalten den höchsten Wert - je nach Grad der
Einschränkung wird der Wert immer kleiner. Je größer die Einschränkung sein soll
desto kleiner muss der Wert sein.
Analog erhalten Nutzer mit den meisten Rechten den kleinsten und Nutzer mit den
wenigsten Rechten den höchsten Wert als Zugriffsebene.
Die Einstellung in der Rechteverwaltung und die entsprechende Zuordnung in den Konten bzw. Personalstammdaten kann von jedem Benutzer, der selbst keine Zugriffsebene zugewiesen bekommen hat, durchgeführt werden.
Beispiel:
3 Mitarbeiter:
Der erste Mitarbeiter hat die Zugriffsebene 1 hinterlegt (ist der allgemeine Buchhalter) - hier erhalten erst einmal alle Konten die Ebene 1 zugewiesen.
Bei dem zweiten Mitarbeiter ist zu der Zugriffsebene 1 noch die Zugriffsebene 2 hinterlegt (darf den Lohn sehen und bearbeiten). In den Lohnkonten hinterlegen Sie statt der 1 nun die 2.
Folge -> Der erste Mitarbeiter sieht nun nicht mehr die Lohnkonten, weil diese die Zugriffsebene 2 haben. Mitarbeiter zwei sieht die Konten der Zugriffsebene 1 und 2, weil er die Zugriffsebenen 1,2 hinterlegt hat.
Der dritte Mitarbeiter (Geschäftsführer) hat den Konten z.B. Körperschaftsteuer und GewerbesteuerVZ die Zugriffsebene 3 gegeben.
In der Passwortverwaltung wurden bei ihm die Zugriffsebenen 1,2,3 hinterlegt. Er sieht alle vergebenen Zugriffsebenen.